4. Etappe in Marokko, Hoher Atlas-Sahara

20.Tag Tamtattouchte – Nekob

abschiedsfoto Nach Verteilung,der von Freunden gespendeten Kleidung an die wirklich sehr bedürftigten Bergbewohner musste die Rückfahrt über die Schlucht angetreten werden.hirte-in-der-steilwand Eine Weiterfahrt währe nur mit Geländewagen möglich gewesen. In der Schlucht leben noch Menschen mit ihren Ziegen in Höhlen, hoch über der Strasse. Auf eintönigen Strassen durch entlose Geröllhalden bis zum Nächtigungsort Nekob gefahren.

21. Tag Nekob – Zagora 22.02.2014
Der Campingplatz in Nekob ist sehr gepflegt, und es sind einige Beduinen Zelte zum Nächtigen aufgestellt. Von hier kann man schöne Trekking Touren in die nahen Berge machen. Wir fuhren durch das Tal des Dades, wo sich eine Oase nach der Anderen reiht bis nach Zagora. schicksalskreuzung Bei einer Kreuzung wurden Erinnerungen wach, da mussten wir wegen eines Knöchelbruches, vor einem Jahr, rechts zum Flughafen abbiegen. Doch diesmal konnten wir, so wie im Vorjahr geplant, planmäßig weiterfahren.einfahrt-zagora Zu unsere Überraschung ist Zagora, am Rande der Sahara, eine sehr gepflegter Ort, der anscheinend durch den Tourismus zu Wohlstand kam. camping-unter-palmen Beim Camping Sindibad haben wir ein schönes Plätzchen gefunden. Unser Nachbar ist ein Lateinprofessor aus Norditalien, der gut Deutsch spricht. Er wohnt schon einige Wochen auf den Platz.

22. Tag Zagora
zagora-soukAm Vormittag wurde der Souk (Wochenmarkt) besucht. Mann könnte es als Flohmarkt, mit Gemüseverkauf bezeichnen. Viele Eselkarren, Radfahrer und Autos bannen sich einen Weg. mandarinen-um-70-cent Um 0,70 € eine Tragtasche voll sehr süßer Mandarinen erstanden. Hoffentlich gibt es keine Vitaminvergiftung. oasengasse Am Nachmittag die Palmenhaine mit den bewässerten kleinen Ackerflächen durchwandert. Der Fluß Dra ermöglicht hier den Anbau von Gemüse, Getreide und Futter für die Tiere. Die Oasengärten sind mit Lehmmauern umgeben und durch verschließbare Tore zu Betreten. Wie ein Irrgarten ziehen sich die kleinen Gassen durch die Oase. sonntagsausflug Anschließen auf unseren Campingplatz, der auch in der Palmeria liegt zurückgekehrt und die Seele baumeln lassen.

3. Etappe in Marokko, Hoher Atlas

18.Tag Midelt – Goulmima 19.02.14

im-ziz-tal_0In der Nacht kühlte es durch den Nordwind auf den Gefrierpunkt ab. Weiterreise auf der gut ausgebauten N13 über den schneebedeckten Hohen Atlas, durch das Oasental des Flußes Ziz. Der starke Nordwind machte sich bei einer Tankstelle bemerkbar wo er die Autotür beim Öffnen fast aus den Angel riss. oase-mit-ziz_0In der Stadt Ar Rachidia, auf dem Markt einige Lebensmittel erstanden. neuste-modelle-an-dreiradtransporter Über N10 die Stadt Goulmima erreicht. Die urige Wüstenstadt ist trotz Campingplatz touristisch nicht erschlossen. Niemand belästigt einem mit Fossilien usw. auch gibt es keine bettelnde Kinder. Der Ort scheint nur aus Radfahren zu bestehen. radfahrstadt-goulmima Wenige Autos, dafür unzählige Benützer von Drahteseln, die elegant über die Strassen ziehen.

19. Tag Goulmima – Todra Schlucht – Tamtattouchte 20.02.14

schulbeginnDurch ein Gewirr von Jugendlichen, die in Goulmima zur Schule gehen, diese freundliche Stadt verlassen. Über eine schöne, verkehrsarme Strasse bis nach Timerhir gefahren. todra-schlucht Hier beginnt der Eingang in die Todra Schlucht. Die Strasse führt entlang und im Flusstal des Todra. Nach durchfahren der Engstelle, mit vielen Souvernier-Läden, auf einen Parkplatz gehalten. fremdenfuehrer Hier wurden wir von einem netten Mann angesprochen, er meinte, wir sollten doch auf seinen Campingplatz in Tamtattouchte fahren und ihm gleich mittnehmen. Er stieg zu und wir fuhren los. Unser Turbanträger war sehr verschnupft und benützte seine Kopfbedeckung als Taschentuch. Christine überreichte im Papiertaschentücher und schulte ihm im deren Gebrauch ein. Nach entlosen 20 Km erreichten wir den Oasenort Tamtattouchte auf 1.800 m Höhe. Der Campingplatz entsprach unseren Vorstellungen. Nach Kochen und Verspeisen von Kamelfleisch mit Gemüse wurde eine Besichtigungstour gestartet. Unser neuer Freund schloss sich natürlich sofort an. Er zeigte auf holprigen Pfade die Oasenfelder, wo ein Mann die Wassergräben regulierte. Natürlich wurde auch der Hof seiner Mutter besucht. Die Küche besteht aus einen finsteren Raum mit zwei Feuerstellen, einer für das Kochen, eine für das Wollefärben. Anschließend zeigte er uns die „Bank der Berber“, einen Raum, wo selbsgeknüpfte Teppiche lagerten. selbst-geknuepfte-teppiche Seine Mutter zeigte, wie man mit einen Holzstab Wolle spinnt. Es wurden zwei kleine Teppiche um 100,-€ inklusive freien Campingplatz und einiger Rosmarien Tee erstanden. Auf dem Platz stand noch ein älteres Deutsches Ehepaar mit ihren Mobil, die auch schon einige Male durch Marokko reisten. Es wurden viele Reiseerfahrungen ausgetauscht.

2. Etappe in Marokko, vom Mittelmeer zum Rif

16. Tag Cala Iris – Guercif 17.02.2014

ueber-das-rif Weiter in die schöne Hafenstadt Al Hoceima zum Supermarkt Marjane, der ab diesem Jahr leider keinen Alkohol mehr führt, diverse Lebensmittel ergänzt. marokkanischer-kreisverkehrDirekt vor der Stad befindet sich eine Spanische Festungsinsel. spanische-festung-vor-marokkos-kuesteDie gewählte Strasse R 505 wahr mit kilometlangen Baustellen überseht, so dass wir erst bei einbruch der Dunkelheit in Guercif eintrafen. ueberfuellter-campingplatzDer im Reiseführer beschriebene Campingplatz „Turistique“ war mit einer Kette verschlossen. Nach Fragen, kam eine junge Dame und öffnete das Gittertor. Hier stehen wir ganz alleine, bewacht von einen Kettenhund. In der Nacht begann es noch zu Regenen, ein Grund mehr zu den Oasen in der Wüste zu flüchten.

17. Tag Guercif – Midelt 18.02.2014

nationalstrasse Unseren exklusiv Platz nach Füttern des Wachhundes mit Huhn Resten verlassen. Die gewählte Straße N15, über die Hochebene der Sahara ist in der ersten Hälfte sehr gut ausgebaut, doch die letzten 70 Km sind in einen katastrophalen Zustand. Die Strecke verläuft immer auf 1000 bis 1500 m Höhe, dadurch sehr Kühl, die Hirten trotteten vermummt durch die Gegend. truppentransport Als Tages Höhepunkt kam uns eine Kolonne von Panzer entgegen. sahara-rastIn der einsamen Gegend lange Pause mit Kochen von Lamm Cus Cus eingelegt. In der Stadt Midelt, den bereits vom Vorjahr bekannten Campingplatz benützt.