Die letzten Tage unsere Reise, Bericht von Rudolf und Christine

29.02.2016
Toulose – Carro

K1024_Kanal MidiWir fahren entlang des Kanal Midi, der nur für die Hobby Schifffahrt genützt wird, zum Kap von Carro, vor Marseille. Der angenehme Rückenwind wird am Stellplatz leider zum Sturm. Auf Anraten französischer Stellplatzbenützer das WOMO in den Wind gedreht, trotzdem ist es eine sehr laute und wackelige Nacht. Sogar die Gasheizung wird ausgeblasen und ist nicht benutzbar.

01.03.2016
Carro – Mandelieu

1Ich möchte hineinWir verlassen das stürmische Kap und durchfahren das schöne Hinterland der Cote d Azur, bei wolkenlosen Wetter. Mittagspause in einen der vielen Wälder. Beim großen Supermarkt, wo übernachten erlaubt ist eingekauft und genächtigt.

02.03.2016
Mandelieu – Cremona

3_Brücke über den TicinoLeider hat sich die zweite Hüfte bei Rudolf, mit Schmerzen gemeldet, was das Fahren nicht sehr angenehm macht. Deshalb wird ab Nizza bis zur Po-Ebene die Autobahn benützt. Das hat sich auch schmerzhaft in der Geldbörse mit einem Minus, von fast 40,-€ bemerkbar gemacht. Dafür ein Tag kürzere Fahrzeit. Wie fast immer, in Cremona Genächtigt. In der Nacht setzt Regen ein.

03.03.2016
Cremona – Rastplatz Wörthersee

7Schnee in KärntenDer Schlechtwettereinbruch veranlasst uns Norditalien, teilweise mit Hilfe der Autobahn, ohne viel Pausen zu durchfahren. Wir kämpfen uns bei Schneegestöber durch das Kanaltal um in Österreich den Wörthersee – Autobahnrastplatz für die Nacht zu Benützen.

04.03.2016 Wörthersee
Bei schönem winterlichen Wetter von Kärnten in die Steiermark zu Verwandten gefahren. Von wo am 5.03. 2016 die Heimreise angetreten wird

Abschied vom Urlaub, Bericht von Rudolf u. Gabriele

Javea bis Aigues Mortes 29.02.2016

K1024_1Port Bon an der frz. Grenze
Javea bis Aigues Mortes 29.2.2016

Heute führt uns der Weg die Küste entlang über Cabo Creus bis Porto Bon an der französischen Grenze. Orkanartige Sturmböen erschweren das Überqueren der Ausläufer der Pyrenäen. Die Küstenstraße wird später wegen des heftigen Sturms gesperrt. Wir passieren umgekippte Kleinlaster und verzweifelte Radrennfahrer, kommen aber mit Verspätung an unserem Zielort in der Camargue an. Zum Glücke kennen wir den Stellplatz schon von der Anreise. Die letzten Sonnenstrahlen lassen die Burgfestung orangerot glühen. Wir sind froh, die abenteuerliche Fahrt gut überstanden zu haben.

Heavy storms make today`s journey hard. Luckily we arrive in Aigues Mortes safely.

Aigues Mortes bis Genf 1.3.2016

K1024_4AnnecyDas Wetter ist heute ideal für die Weiterreise. Wir nehmen die Autobahn Richtung Genf. Östlich von Lyon begrüßt uns der Frühling mit Primeln und Schneeglöckchen an einer Raststätte in einem kleinen Wäldchen. In Annecy wollen wir übernachten, doch am Annecy See sind die Campingplätze geschlossen, und auch sonst bietet sich keine Übernachtungsmöglichkeit. Wir setzen die Fahrt fort bis zur Schweizer Grenze. Um 40 Euro kaufen wir eine Vignette, die ein Jahr lang auf allen Schweizer Autobahnen gültig ist. Zwischen Genf und Lausanne finden wir einen Womo-Stellplatz auf einer Raststätte, der Strom, Wasser und WIFI kostenlos anbietet. Es ist zwar sehr laut so nah an der Autobahn, aber eine willkommene Übernachtungsmöglichkeit.

Finally we arrive in Switzerland, where we stay overnight on a motorway service area.

Genf bis Fußach 2.3.2016

K1024_5Bern

Schon in der Nacht beginnt es heftig zu regnen, und das Schlechtwetter bleibt uns bis zur österreichischen Grenze treu. Trotzdem fahren wir in Bern von der Autobahn ab und machen einen Stadtbummel in die Innenstadt. Zwei nette Studentinnen helfen uns mit 4 Franken für die Parkgebühr aus. Sie werden dafür mit spanischen Mandeln belohnt. In Bern scheinen die Uhren langsamer zu gehen. Alles wirkt so beschaulich, der Verkehr ist selbst im Zentrum sehr gering, die Geschäfte sind exklusiv, die Leute sehr freundlich. Da wir nun schon eine Jahresvignette besitzen, beschließen wir, dass wir der Schweiz in den kommenden Monaten wieder einen Besuch abstatten werden. Um 17 Uhr erreichen wir Fußach, einen kleinen Ort vor Bregenz und stellen uns auf den Parkplatz vor der Kirche. Der Platz ist idyllisch und ruhig – bis auf die Kirchenglocken, die uns pünktlich um 6 Uhr früh aufwecken.

It is raining all day long. Despite the bad weather we visit Bern, which is a very nice city. After we have passed the Austrian border we find a place for staying overnight in front of the church in Fußach.

Fußach bis Bad Reichenhall 3.3.2016

K1024_7Therme Bad ReichenhallWir verlassen Österreich wieder und fahren über München bis Bad Reichenhall. Wir lassen den Urlaub in der Rupertus Therme gemütlich ausklingen. Gleich neben dem Thermalbad bietet die Stadt einen gepflegten Stellplatz für Womos an. Der Eintritt in die Therme kostet für 4 Stunden 18,50 Euro, der Stellplatz mit Strom, Ver- und Entsorgung 14 Euro. Am späten Abend beginnt es leicht zu schneien.

Bad Reichenhall bis Attersee 4.3.2016

Am Morgen weckt uns Sonnenschein in einer winterlichen Schneelandschaft. Der Kurpark entlang der Saalach lädt zu einem Spaziergang ein. Am Attersee endet unser 5-wöchiger Urlaub bei unserer Tochter. Wir freuen uns auf das Wiedersehen mit unserem Enkelsohn. Hier geht nun unser 5-wöchiger Urlaub zu Ende. Wir blicken auf eine abenteuerliche, erfahrungsreiche, aber auch erholsame Zeit zurück.